Freitag, 18. Mai 2012

Donnerstag, 10. Mai 2012

manomama & dm - bio-baumwolltaschen made in germany.

Nachhaltigkeit - für mich ein ganz böses und arg strapaziertes Wort. Und so ganz im Sinne des Wortes, nämlich Ökologie nur in dem Maße, wie es die Natur verträgt, ist die Zusammenarbeit des Drogeriemarktes dm und des Modelabels manomama nicht beschreibbar. Dazu kommen hier nämlich auch soziale Verantwortung und ökologische Aspekte. 

Beide verbindet, dass sie es nicht bei Worten belassen und handeln. Darum sind ab nächsten Montag in deutschen dm-Filialen von manomama in Deutschland und in Handarbeit hergestellte Bio-Baumwolltaschen in den Farben Grün und Pink erhältlich. Direkt an der Kasse sind die Klammerbeutel, wie ich sie nenne, zu finden und kosten 2 Euro pro Stück.

Dienstag, 8. Mai 2012

werbung: wenn wunsch und wirklichkeit aufeinanderprallen.

Die Werbung suggeriert uns eine schöne Welt: Blumen verblühen nie, Haare glänzen selbst im Sandsturm und das Essen sieht immer wie gemalt aus. Pustekuchen, denn das echte Leben sieht meist ganz anders aus.

Der Berliner Künstler Samuel Mueller findet, diese vorgegaukelten Illusionen gehören vorgeführt. Er ist losgegangen, hat in deutschen Supermärkten 110 Fertiggerichte gekauft, die Verpackungen mit den verführerischen und unendlich appetitlichen Darstellungen bzw. angeblichen Fotos ebenfalls fotografiert, dann die Gerichte nach Anleitung zubereitet und noch einmal abgelichtet. Die Ergebnisse sind meist alles andere als lecker und einladend - aber seht selbst:



Der Ansatz von Herrn Mueller?

mit diesem projekt sollen keine produkte und keine marken diskreditiert, verunglimpft oder schlecht gemacht werden. einziger zweck des projektes ist es, sich kritisch mit arten und mitteln von werbung in unserer zeit auseinander zu setzen. einige produkte ähneln ihren werbefotos sehr - andere weniger. eine qualitative bewertung von produkten findet nicht statt.

Ich kann laut tönen, ich esse kein Fastfood, aber was lernen wir daraus?

1. Werbung schummelt. Um mehr zu verkaufen und kräftig Geld zu verdienen. Das ist legitim, aber nicht verbraucherfreundlich, lecker und ehrlich sowieso nicht.

2. Kocht selbst! Sind wir doch mal ehrlich: Wer muss einen Fleischsalat kaufen? Kann man schnell in der heimischen Küche machen. Und so ein Marmorkuchen ist kein Zauberwerk, sondern ein einfacher Rührteig! Und Reis mit ein bisschen Gemüse? Geht extrem schnell und diese Fertigmatschpampe ist auch noch viel teurer.

Also, geht einkaufen, experimentiert und genießt!  

PS. Das Buch Werbung gegen Realität von Samuel Mueller kann man kaufen, z. B. hier bei amazon.

Freitag, 4. Mai 2012

fundstück: das fkt in der stadtwerke-kundenzeitschrift.

Sind wir doch mal ehrlich: Elendig viele der sogenannten Kundenmagazine sind langweilig - und niemand liest sie. Die Stadtwerke Bochum bilden keine Ausnahme; auch wenn die kleine Zeitschrift sehr hochwertig layoutet und gedruckt ist, sie ist fade und meist blättere ich sie eher lustlos durch.

Dieses Mal gilt dann aber doch die Ausnahme, denn ein schöner, wenn auch kleiner Artikel namens Kunst made in Bochum über das FKT Bochum ist drin:


Schön zu wissen, dass die Stadtwerke Bochum das Freie Kunst Territorium unterstützen!

Donnerstag, 3. Mai 2012

buchtipp: zimtzuckerherz von heike schmidt-abidi gewinnen.


Zimtzuckerherz heißt der erste Roman meiner wunderbaren Kollegin Heike Abidi. Heike Abidi wurde 1965 in Birkenfeld/Nahe geboren. In Gießen studierte sie Sprachwissen­schaften, Neuere Geschichte und Mediendidaktik und lebt heute als freiberufliche Werbetexterin und Autorin mit ihrer Familie in der Pfalz bei Kaiserslautern. Sie beschreibt sich als glückliche Ehefrau, glückliche Mutter, glückliche Hundebesitzerin und glückliche Texterin.

Und darum geht es in dem Buch Zimtzuckerherz:

Vera Kroemer schreibt als prominente Ordnungsexpertin einen Bestseller nach dem anderen. Was niemand ahnt: In Wahrheit verbirgt sich hinter dem Multitaskinggenie Vera die planlose Veronika, die ohne ihre beste Freundin, Büropartnerin und stetige Lebensretterin Charlotte verloren wäre. Veronika führt ein nervenaufreibendes Doppelleben, denn wenn man der größte Tollpatsch aller Zeiten ist, gestaltet sich die Imagepflege als Miss Perfect ziemlich schwierig. Zum Glück gibt es Koffein und die Ratschläge ihrer Tante Amanda so schafft es Veronika, halbwegs unversehrt durch ihren Alltag zu stolpern.

Auch in Sachen Liebe geht es bei der Single-Frau Veronika drunter und drüber: Gleich drei aufregende Männer stehen zur Auswahl. Als ihr alles über den Kopf wächst, entlarvt sie sich in einer Live-Sendung versehentlich als Chaosqueen! Nun muss sie schleunigst Ordnung in ihr Leben bringen und sich überlegen, wer sie eigentlich sein will: Vera oder Veronika

Und nun kann man Zimtzuckerherz auch noch gewinnen:


Also ganz schnell ab zu Heikes Blog und gewinnen!