Freitag, 28. Januar 2011

fundstücke: rotwein cola zeugs oder kalte muschi.


Was fällt Euch dazu ein:
  1. Das steht im Supermarkt?
  2. Wie heißt das?
  3. Was soll das sein?
  4. Rotwein-Cola-Zeugs ist falsch geschrieben.
  5. Wer trinkt solche Sachen?
  6. Mir gefällt der Slogan. Klingt nach Ruhrgebiet.
Eben. Mir auch.

wortfeilchen

PS. Mehr kalte Muschi gibt es hier. Inklusive Rechtschreibfehlern.

    Donnerstag, 27. Januar 2011

    erbsenzähler & korinthenkacker.

    Menschen, die besonders pingelig, pedantisch, korrekt, sorgfältig, genau, ordnungsliebend und gewissenhaft sind, nennt man gerne Erbsenzähler. Dabei ist das keinesfalls als Kompliment gemeint, sondern abwertend. 


    Gehen wir in der Geschichte zurück und widmen uns der Anekdote, die möglicherweise zu dem Begriff Erbsenzähler geführt haben soll: Karl Baedeker, Herausgeber der fast schon legendären Reiseführer, die im 19. und 20. Jahrhundert an Beliebtheit nicht zu schlagen waren, begab sich nach Mailand, genau gesagt zum Mailänder Dom. Die gotische Kirche ist hoch, sehr hoch sogar und bietet die Besonderheit, dass man über eine Treppe (oder wahlweise einen Aufzug) das Dach betreten kann und von dort sicherlich eine fantastische Aussicht genießt. 

    Herr Baedeker wollte angeblich ganz genau wissen, wie viele Stufen es bis dort oben sind. Er ging die Treppe hoch und alle 20 Stufen steckte er eine getrocknete Erbsen von seiner Westentasche in seine Hosentasche. Oben angekommen multiplizierte er die Anzahl der Erbsen in seiner Hosentasche einfach mit 20 und schon konnte er ganz genau sagen, wie viele Stufen zum Dach des Mailänder Doms führen. Gut, ich bin vielleicht noch genauer, denn ich frage mich, wie er sich eine mögliche Zahl unter 20 gemerkt hat. Und dann habe ich auch nicht rausgefunden, wie viele Stufen es nun wirklich sind - aber so soll der Begriff Erbsenzähler entstanden sein.

    Natürlich gibt es regionale Synonyme für den Erbsenzähler: Nach der kleinsten Rosinenart, der Korinthe, wurde der Korinthenkacker benannt; ganz ähnlich erging es dem Kümmelspalter und auch dem Haarspalter. In Österreich nennt man ihn i-Tüpferlreiter und in der Schweiz und Süddeutschland Tüpflischisser. Ganz anders in den Niederlanden, wo Krentenkakker so viel wie Geizhals bedeutet und der Mierenneuker (man möge es mir nachsehen, aber es heißt Ameisenficker) unserem Erbsenzähler entspricht.

    Demnach ist jemand, der sich mit unheimlich kleinen Dinge abgibt (bzw. diese begatten) möchte, ein Erbsenzähler und das ist gar nicht gut. Warum nur? Eigentlich ist der Erbsenzähler doch nur sehr genau und wenn er etwas macht, macht er es richtig. Neid der Besitzlosen, denen die Fähigkeit zur Akribie fehlt?

    wortfeilchen

    Mittwoch, 26. Januar 2011

    fkt bochum: hitzefrei im januar.


    Was | Neujahrparty im FKT Bochum

    Wann | Freitag, 28. Januar 2011, ab 19:00 Uhr

    Wo | FREIES KUNST TERRITORIUM, Bessemerstr.30, Zugang über Baarestr.33 (hinter der Feuerwehr)

    Warum und Wie | HITZEFREI: Party und Filme. Deutschland privat. Sommer, Sonne, Urlaub, Arbeit ...

    Bringt Eure Filme ins FKT-Kino mit, bevorzugt selbstgedrehte Sommer, Sonne, Urlaub, Arbeit etc.

    Format: DVD und Super8-Film, Dias sind auch möglich.

    wortfeilchen

    Dienstag, 25. Januar 2011

    rechtschreibung: sonst & irgend.

    Mittlerweile müsste es die Runde gemacht haben: Verbindungen mit viel und wenig schreiben sich getrennt; das gilt für so viel, so wenig, wie viel, zu viel und zu wenig. Ausnahme sind lediglich soviel und sowenig, wenn sie als Konjunktion verwendet werden.

    Was sich noch nicht so wirklich rumgesprochen hat, ist die Tatsache, dass Verbindungen mit sonst, die meist umgangssprachlich genutzt werden, ebenfalls getrennt geschrieben werden; d. h. sonst jemand, sonst wer, sonst was, sonst wie, sonst wo, sonst woher und sonst wohin werden getrennt geschrieben.

    Bitte den Merkzettel noch nicht wegpacken oder abheften, denn es fehlen noch Verbindungen mit irgend - also zum Beispiel irgendjemand, irgendetwas, irgendwer oder irgendwas - die schreiben sich nämlich zusammen. 

    wortfeilchen

    PS. Bitte nicht nach Logik oder Sinn fragen, einfach hinnehmen.

    Montag, 24. Januar 2011

    ruhrgebietsdeutsch: schluffen

    Üblicherweise spreche ich kristallklares, fast reines Hochdeutsch. Mir wurde bereits Niedersachsen als Heimat in den Mund gelegt. Manchmal aber kommt es durch, das Ruhrgebiet. Dann fällt mir lediglich der heimische Ausdruck ein - und ich kann ihn schwerlich erklären.

    Schluffen ist so ein Wort. Letztens bin ich darüber gestolpert. Also nicht über die Pantoffeln, die hier Schlappen, Schluppen oder Schläppkes heißen, sondern über den Schluffen. Eben, den kann ich so schwer erklären.

    Aber es gibt Hilfe; und zwar im Mitmachwörterbuch, dort heißt es treffend:

    Vergrößern? Einfach aufs Bild klicken!

    wortfeilchen

    PS.  In der Deutschweiz gibt es in der Umgangssprache übrigens den Schlufi, der allerdings ein Synonym für einen nicht ganz astreinen Zeitgenossen darstellt. 

    PPS. Vielen Dank an facebook und besonders an den unermüdlichen Daniel, den stolzen Schweizer, den Ausbund an Wissen und den humorvollen Kumpel, der mich tapfer erträgt und immer eine Recherche tätigt!

    Mittwoch, 19. Januar 2011

    Dienstag, 18. Januar 2011

    verlorene worte: brünstig.

    Zugegeben, heute wird es für manchen Leser vielleicht ein wenig unzüchtig oder zweideutig, es geht um das Wort brünstig - was vielleicht nicht jedermanns Sache ist.

    Die sichtbaren Auswirkungen erinnern ein wenig ans Tierreich: So werden manche unruhig, können weder Arme, Hände oder Beine wirklich ruhighalten, erinnern an eingesperrte Raubtiere oder verwirrte Säugetiere. Andere verfallen in eine gewisse Lethargie und üben sich in der Meisterschaft der stieren Blicks. Und wieder andere fühlen den Jagdinstinkt in sich erwachen und begeben sich auf die Pirsch. 

    Vielleicht ist das der Grund, warum es für das Adjektiv brünstig einen schier unendlich scheinenden Quell an Synonymen gibt? 

    Paarungsbereit, paarungswillig, hitzig, heiß, rammelig, stierig und läufig soll man sein. Rollig, rossig oder auch brünftig gehören dazu. Feingeister sprechen von sexueller Erregung, eifriger Lüsternheit, begehrlicher Wollust oder leidenschaftlicher Entflammung, während die Umgangssprache scharf, spitz, fickerig, geil, rattig und wuschig kennt. Regional geprägt sind Ausdrücke wie böksch, rallig oder rösig.

    Die Etymologie des Adjektivs brünstig interessiert Euch sicher auch: Das passende Substantiv zu brünstig, die Brunst, gibt es seit der Völkerwanderungszeit, als die Goten Brandopfer (ala)brunsts nannten. Es folgt althochdeutsch brunst, was so viel wie Brand oder Glut bedeutet. Die Verbindung zum althochdeutschen Verb brinnan und mittelhochdeutschen Verb brinnen, was beides brennen heißt, finden wir heute noch in dem Wort Feuersbrunst, das wir etwa seit dem 17. Jahrhundert kennen.

    Auch wenn wir das Mittelalter gerne als reichlich düster sehen - zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert entstand die Ableitung brünstec und bezog sich auf die geistige und sinnliche Erregung, die offiziell eher für die Paarungszeit der Tiere galt. Die Steigerungsform heiß verlangend, also mittelhochdeutsch inbrünstec wurde gerne christlich verwendet - und zwar als Inbrunst gegenüber Gott.
     
    wortfeilchen

    PS. Ein Anliegen habe ich allerdings noch und bitte um die Mithilfe meiner geneigten Leser im gesamtdeutschen Raum, aus der Schweiz und Österreich: Was sagt Ihr, wenn Euch die Hormone schütteln? (Keine Sorge, man kann auch anonyme Kommentare hinterlassen.)

    Montag, 17. Januar 2011

    das alphabet in fonts. oder fonts als alphabet.

    Buchstabieren können wir (hoffentlich) alle. Aber kennen wir auch 26 der unzähligen Schrifttypen bzw. die passenden Fonts, die wir täglich im Internet, E-Mails oder Textverarbeitungsprogrammen benutzen?

    Jetzt schon.


    wortfeilchen

    Sonntag, 16. Januar 2011

    rechtschreibung: willkommen im fachbereich germanistische mediävistik.


    Ein wenig irritiert es mich schon. Eigentlich sogar ziemlich. Weil sich herzlich willkommen nun mal nicht so schreibt. Andererseits ist es der Fachbereich Germanistische Mediävistik der Ruhruniversität Bochum - und da weilt man halt im Mittelalter.

    wortfeilchen

    PS. Übrigens habe ich das auch dort studiert.

    Freitag, 14. Januar 2011

    holger steffens trampt mit öffentlichen verkehrsmitteln durchs ruhrgebiet. eine bilanz.

    Er hat es wieder geschafft! Der Journalist und Autor Holger Steffens ist mit dem Bochumer Fotografen tobalo erfolgreich von Dortmund nach Duisburg getrampt - mit öffentlichen Verkehrsmitteln und per Kurzstrecke, also immer nur 3 Haltestellen am Stück - und das Ganze ohne ein Cent oder Euro in der Tasche.

    Um die vielen Fahrkarten bezahlen zu können, hat er viele Dinge getan: Zapfsäulen geputzt, Apotheken gefegt, Hunde ausgeführt, Streusalz geschleppt, Kopierpapier gestapelt, Leihfahrräder geputzt, Läden gefegt, Getränkeschränke aufgefüllt oder auch einen Pferdestallt von Spinnweben befreit. Manchmal warfen mehrere Menschen zusammen, damit sich Holger Steffens ein Kurzstreckenticket kaufen konnte, manchmal kauften sie ihm direkt eines. 

    Die Menschen im Revier, im Ruhrgebiet sind eben doch besonders. Vielleicht erscheinen sie wortkarg und großmäulig, direkt und rau, aber dabei auch immer hilfsbereit, solidarisch und für eine bekloppte Idee sind sie allemal zu haben. Ein großer Dank an meine Heimat! Und Glückwunsch an Herrn Steffens.

    Eingeplant war ein Tag, es wurden zwei. Schaut man sich die Statistik an, wird klar warum!
    • Die Strecke Dortmund - Duisburg führt durch vier verschiedene Hoheitsgebiete unterschiedlicher Verkehrsbetriebe.
    • Eine Gesamtzahl der zurückgelegten Kilometer lässt sich nur schätzen; es dürften mehr als 100 Kilometer sein.
    • Insgesamt haben die beiden für 35 Kurzstrecken zwei volle Tagen benötigt. Einige wenige Haltestationen sind sie gelaufen.
    • Dabei waren: Eine Hochbahn und fünf Busse, der Rest teilt sich sich in U-Bahn und Straßenbahn auf.
    • Fehlerquote: Überraschend gering. Lediglich ein Viertel der angesprochenen Menschen unterwegs konnten oder wollten das Projekt nicht unterstützen. 
    Hier ein paar Impressionen vom tapferen Wegbegleiter tobalo | Crístobal Márquez:  













    wortfeilchen

    Donnerstag, 13. Januar 2011

    inventia: hotelgutschein ganz einfach gewinnen.

    Meine Nachbarin und Freundin Stephanie Graef ist nicht nur klasse, reisefreudig und Chefin von inventia, wo sie Reisen, Qualität und Service bietet - sie verschenkt auch einen Hotelgutschein für 2 Übernachtungen mit Frühstück in einem Wellnesshotel für zwei. 


    Was muss man dafür tun?

    3 kleine Dinge:
    • Sagen, wohin die Reise 2011 geht.
    • Und sich ausmalen, wohin die Traumreise gehen würde, wenn Zeit und Geld gar keine Rolle spielen würden.
    wortfeilchen

    PS. 

    Fan bin ich sowieso. 

    2011 geht es mit dem Liebsten auf eine Insel: Sizilien, Kanalinseln, liparische Inseln, Azoren - ich frage mal Stephanie.

    Vier Wochen (gerne auch länger) Neuseeland, British Columbia oder Neufundland, Färöer etc. wären ein Traum.

    PPS. Mehr Informationen zu inventia hier. Oder gleich unter welcome@inventia.de Kontakt aufnehmen!

    Mittwoch, 12. Januar 2011

    update: holger steffens auf dem weg nach mülheim an der ruhr.

    Machen wir uns nichts vor, es ist nicht einfach: Das nasskalte Wetter und die Kurzstreckenregel vereinfachen die Aktion Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch das Ruhrgebiet trampen für Holger Steffens mal so gar nicht. 


    Vielleicht gerade deswegen oder jetzt erst recht - heute machte sich der Ruhrgebietstramper zur zweiten Etappe auf. Und zwar von Gelsenkirchen Richtung Duisburg.

    Nachdem er heute bereits einen Pferdestall geputzt, Möbel geschoben und Zahnprothesen bearbeitet hat, ließ er mittlerweile Essen hinter sich und ist auf dem Weg nach Mülheim an der Ruhr. 

    Schafft er es heute? Kommt er am Duisburger Bahnhof an? Man weiß es noch nicht. Wir drücken ihm die Daumen!

    wortfeilchen

    PS. Herr Steffens, die Mülheimer werden es so gar nicht zu schätzen wissen, wenn Du die Stadt an der Ruhr weiterhin Mühlheim nennst.

    update: mit öffentlichen verkehrsmitteln durchs ruhrgebiet trampen? geht.

    Eigentlich sollte ich um ca. 13 Uhr mit dekorierten Leberwurstschnittchen am Bochumer Hauptbahnhof stehen. War aber nix, weil der Hardcore-Tramper Holger Steffens nämlich erst um etwa 16 Uhr dort eintraf. 


    Warum braucht man für die paar Kilometer von der Dortmunder Universität bis zum Bochumer Hauptbahnhof sieben Stunden?

    Wenn man Holger Steffens ist und sich in den Kopf gesetzt hat durch das Ruhrgebiet zu trampen, dann macht man solche Dinge. Wenn man darauf angewiesen ist, eine Fahrkarte durch ehrliche Arbeit zu erarbeiten, durch Dackelblick oder Überredungskünste zu erschnorren und dreizehn Kurzstrecken hinter sich bringt, dann läuft das halt so!

    Holger Steffens hat heute mit vielen, sehr hilfsbereiten Menschen gesprochen - damit sie ihm eine Fahrkarte kaufen, also schenken. Er hat zwischen Dortmund und Gelsenkirchen Tanksäulen geputzt, Streusalz geschleppt, den Besen geschwungen und so einige andere Dinge gemacht - er hat wirklich und wahrhaftig körperliche Schwerstarbeit auf sich genommen - und ist nach einem langen Tag in Gelsenkirchen gelandet.


    Morgen, also am Mittwoch, den 12.01.2011 geht es von dort weiter Richtung Duisburg! Also Augen aufhalten und ihm irgendeinen abstrusen Job aufs Auge drücken oder gleich eine Kurzstreckenfahrkarte kaufen.

    wortfeilchen

    PS. Und hier die Linksammlung zu Berichten über Holger Steffens' heutige Aktion:

    derwesten.de

    t-online.de

    b2b-deutschland.de

    ad-hoc-news.de

    radioessen.de

    ruhrstadt-netzwerk.de

    Dienstag, 11. Januar 2011

    update: ruhrgebietstramper holger steffens erreicht bochum-harpen.

    Heute morgen, pünktlich um 9 Uhr machte er sich auf den Weg, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Ruhrgebiet zu trampen.

    Der Gelegenheitsrebell Holger Steffens (an seiner Seite der Fotograf tobalo) ist mittlerweile in Bochum-Harpen angekommen. Dafür musste er aber auch kräftig was tun: Eine Apotheke ausfegen, Paletten bei Staples stapeln oder auch Getränke nachfüllen. Umsonst und schnell ist anders, aber er hat es nicht anders gewollt.

    Dennoch: Da geht doch viel mehr! Dieser Mann braucht Euch:


    wortfeilchen

    Montag, 10. Januar 2011

    trampen für fortgeschrittene: holger steffens startet zu runde 4.

    Was hat er bisher noch nicht angestellt? Welche noch so abstruse Idee fällt ihm wohl noch ein? Womit ist er eigentlich noch nicht getrampt? Wer weiß, was noch kommt, vielleicht ein U-Boot? Aber nach Schiffen, Zweirädern und Sulkys sind nun erst einmal öffentliche Verkehrsmittel dran.

    Morgen, am 11.01.2011, etwa um 9 Uhr macht sich der Tramper Holger Steffens von seiner Heimatstadt Dortmund mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Duisburg - also einmal quer durch das Ruhrgebiet. Begleitet wird der Tramper von tobalo/Cristóbal Márquez, dem Bochumer Fotografen, der sich mutig dem gewagten Unternehmen stellt. 


    Los geht es mit der Hochbahn an der Uni Dortmund und mein Part besteht (auf Wunsch von Herrn Steffens) darin, dass ich mit Leberwurstschnittchen, die eigentlich dicke Kniften sein sollen, die beiden mutigen Abenteurer am Bochumer Hauptbahnhof empfange. (Ich denke drüber nach.)

    Die selbstauferlegten Regeln für den Hardcore-Tramper sind auch dieses Mal hart wie Krupp-Stahl:
    • Der Tramper darf keine S-Bahn oder andere Schnellzüge nehmen.
    • Er muss stets jemanden finden, der ihn auf seinem Ticket mitnimmt oder ihm eines kauft oder bezahlt.
    • Schwarzfahren ist selbstredend verboten.
    • Der große, schlimme Haken an der Sache: Nur Kurzstrecken sind erlaubt.
    Wer ihn sieht, Tipps, eine Fahrkarte oder ein Bütterken für ihn hat, der mache sich bemerkbar - Holger freut sich! 

    Außerdem zeigen wir Revierler dem Rest der Welt, wo der Frosch die Locken hat - und dass wir gnadenlos zusammenhalten. Bringen wir Holger Steffens durch den Ruhrpott!

    wortfeilchen

    PS: Verfolgen kann man das ganze Spektakel hier bei mir, direkt beim Tramper, facebook oder auf twitter.

    Sonntag, 9. Januar 2011

    neues jahr, alte rechtschreibfehler: der deppenapostroph.


    Was habe ich erwartet? Das neue Jahr beginnt und alle Rechtschreibfehler sind verschwunden? 

    Pustekuchen! Der Idiotenapostroph oder Deppenapostroph hat Omas Eisbeinsülze gleich in den ersten Tagen des Jahres 2011 erwischt. Dabei sollte doch inzwischen völlig klar sein, dass Genitiv (bis auf ganz wenige Ausnahmen) und Plural kein 's benötigen und das Auslassungszeichen (so heißt das 's nämlich) nur eingesetzt wird, wenn ein Buchstabe oder Wort ausgelassen wird.

    wortfeilchen

    PS. Außerdem heißt es der Apostroph und nicht das Apostroph.

    PPS. Mehr Informationen gibt es hier.